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Ein Generationen übergreifendes Projekt

Erste Ideenskizze

Jeder Mensch hat Potenzial und kann dies im besten Fall ein Leben lang weiterentwickeln. Junge Menschen haben sich schon an die heutige schnelllebige Zeit gewöhnt, denn sie müssen sich praktisch täglich an neue Errungenschaften und Entwicklungen gewöhnen und lernen, mit diesen umzugehen. Die meisten schaffen das spielend. Die digitalen Medien sind nur ein Beispiel dafür. Zudem verfügen viele junge Menschen über spezielle Begabungen in verschiedenen Bereichen. Ältere Mensche hingegen verfügen über einen grossen Erfahrungsschatz und haben sich meistens auf ein oder mehrere Wissengebiete spezialisiert, worin sie sich sehr gut auskennen und Wertvolles weitergeben können. Damit die unterschiedlichen Erfahrungen und das vielseitige Wissen der verschiedenen Generationen nicht einfach verloren gehen, macht es Sinn, dass jung und alt sich besser vernetzen. Indem sie die vorhandenen Fähigkeiten der unterschiedlichen Generationen kennen und wertschätzen, können sie gegenseitig voneinander profitieren. Eine Win-Win Situation.

Das Projekt sieht vor, dass sich Schülerinnen und Schüler, etwa ab dem 7. Schuljahr, sowie ältere Menschen einem Netzwerk anschliessen, das wie ein Marktplatz funktioniert. Wer sich beteiligen will, macht Werbung für sein Angebot. Wer an einem Angebot interessiert ist, meldet sich und die gegenseitigen Bedingungen werden ausgehandelt. Da junge Menschen oft auch in Geldnot sind, müssten sie dabei zumindest ein Taschengeld verdienen können. Dazu könnte beispielsweise eine wohltätige Stiftung gegründet werden, die einen Teil der Finanzen abdeckt. Vom Konzert im Altersheim, über Vorlesen, Computerkurse, Hilfe bei einfachen handwerklichen Tätigkeiten, Spazierenführen des Hundes, spielen, Gedächtnistraining, erlernen von Techniken etc. soll eine möglichst bunte Angebotspalette vorhanden sein. Es sollen keine Pflege- oder reine Betreuungsaufgaben übernommen werden, dafür gibt es professionelle Dienste.

Begegnungsort

Ein weiteres Ziel ist es, einen Begegnungsraum, einen Kulturtreff, wo sich jung und alt ungezwungen begegnen können zu gründen. An diesem Ort findet Ausstausch auf vielfältigste Art statt. Erste Treffen sind möglich, es sollen aber auch Diskussionsrunden, Workshops oder gemeinsame Aktivitäten ermöglicht und gefördert werden.

Projektverlauf:

→ Vorstellen der Idee in Schulklassen und eruieren des Interesses und möglicher Angebote

→ Abklären des potenziellen Zielpublikums

→ gemeinsam Konzept entwickeln

→ Finanzierung klären

→ Probelauf starten

Es wäre super, wenn zum Thema noch weitere Ideen kämen, von jungen und älteren Leuten. Also bitte kommentieren. Du kannst deine Meinung auch in Facebook mitteilen.